MOSTVIERTEL
22.10.2020
Bio-Obst zum Löffeln
Marillen, Pfirsiche, Kirschen, Kriecherl, Birnen, Zwetschken und Trauben in feinster Bio-Qualität bekommt man bei Toni und Beate Kopp in Atzenbrugg das ganze Jahr über.
KARIN HEIGL

Zum Sortiment des Familienbetriebes zählen neben dem frischen, vollreif geernteten Bio-Obst nämlich auch 17 verschiedene Verarbeitungsprodukte wie Bio-Birnenmus, köstlichem Bio-Marillen-Röster oder fruchtigem Pfirsich- Nektar -kurz gesagt: Bio-Obst im Glas zum Löffeln und zum Trinken.

Dass Bio-Obst etwas teurer ist, stört die Kunden nicht.

Der Familienbetrieb mit Acker-, Wein-und Obstbau -der seit 150 Jahren besteht -beliefert Geschäfte um Krems, Tulln und St. Pölten. Das bunte Sortiment bringt auch Abwechslung in den Arbeitsalltag der Familie: "Die Vielfalt ist für uns und für unsere Kunden wichtig. Wir können mehr als ein halbes Jahr lang Frischobst anbieten -von den ersten Marillen Mitte Juni bis hin zu den späten Birnen, die bis im Jänner genussreif sind."

Im restlichen Jahr ist man mit veredelten Früchten am Markt präsent. "So haben wir uns in der Region schon einen Namen gemacht. Sowohl das aromatische Frischobst vom Biohof Kopp als auch das Obst im Glas kommen bei den Konsumenten sehr gut an. "Dass unser Obst etwas teurer ist, stört die Kunden nicht, weil sie wissen, dass es unverwechselbar gut schmeckt. Unser Geheimnis ist, dass wir ganz bewusst auf Masse verzichten, schon im Frühjahr die Früchte reduzieren und dann dem Obst die nötige Zeit zum Reifen geben", versichert Toni Kopp. "Wir wollen nicht große Mengen produzieren, sondern mit Qualität und Geschmack punkten", verrät der ausgebildete Landwirtschaftsmeister, Obst-und Weinbaufacharbeiter. Seine Frau Beate arbeitet ebenfalls überwiegend am Hof mit. Die Familie Kopp hat es sich zum Ziel gemacht, unverfälschte Lebensmittel zu produzieren. Die Erntearbeit erstreckt sich durch die Sortenvielfalt am Biohof Kopp über mehrere Monate. Das verringert ein wenig das Wetterrisiko, dafür sind oft mehrere Arbeitsschritte parallel zu erledigen -etwa die Marillenernte und die Birnbaumpflege. "Dass wir im Einklang mit der Natur arbeiten, erleichtert Vieles -wir arbeiten ganz bewusst mit speziellen Sorten und achten auf Boden-und Lagegegebenheiten."